Die japanischen Künstler Atsuo Hukuda und Shuhei Fukuda aus Shibukawa, Pref. Gunma arbeiten mit Blattgold und Blattsilber und ermöglichen in je eigenen Ansätzen einen Dialog zwischen Licht, Material und Raum, wobei Luft und Atmsophäre zu einer leisen Transformation der Bildwerke beitragen. …..
Eröffnung der Ausstellung am Sonntag 27.7.2o25 um 11 Uhr
Präsentation der vom Kunstfonds geförderten Publikation „was bleibt“,
Begrüßung und Dialgo Ute Seifert | Helga Beisheim
Finissage am Sonntag 17.8.2025 um 11 Uhr
In der Ausstellung werden Arbeiten gezeigt, die insbesondere in den letzten Jahren enstanden sind. Ein Highlight dabei ist die Präsentation der vom Kunstfonds geförderten Publikation „was bleibt“, in der Texte und Werke aus dem Zeitraum von 1994 bis 2024 vorgestellt werden.
zur Abbildung: Helga Beisheim, für Clara 1-4, 2022, Collage auf Holz, je 24x18x3,5 cm
CV Helga Beisheim * 1942
lebt und arbeitet seit 1977 in Ostfriesland
Ausbildung im Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum und HdK Berlin,
Abschluss Künstler in der Kulturarbeit, Weiterbildungen an der Bundesakademie Wolfenbüttel
Ausstellungsbeteiligungen in Bochum, Hannover, Wilhelmshaven, Berlin, Oldenburg
Einzelausstellungen in Bremen, Aurich, Sandkrug, Hauenstein, Norden
Mitglied im Bochumer Künstlerbund, im BBK Bremen und der Gedok Bremen
Herzliche Einladung zur Finissage und die gute Nachricht, dass die mimimalen Improvisationen von Hannes Clauss und Hainer Wörmann eine verwandelte Wiederholung haben wird!!! Wir freuen uns sehr auf diesen Vormittagam Sonntag 22.6.2025
Eröffnung der Ausstellung am Sonntag 1. Juni 2025 um 11 Uhr
Die PAPERWORKS von Hannes Clauss entwickeln sich von der Fläche zur Form. Sie werden zu einem Zwitterwesen, das zwischen zweidimensionalem Tafelbild und dreidimensionalem Objekt wechselt, wobei das Papier durch Punzen,Schneiden und Falzen in Plastizität transformiert.
Es entstehen Pattern, Verwerfungen, repetitive Strukturen, Reihungen und minimale Bewegungen, die einen mehr oder weniger starken Rhythmus erzeugen. Im Spannungsverhältnis Modularität und Kreativität wird die Frage untersucht: Wie kann innerhalb eines Systems gegen dieses gespielt werden, wie kann es kreativ genutzt werden? Dieser Frage geht Hannes Clauss auf bildernischer und musikalsicher Ebene nach.
Hainer Wörmann entwickelt und erfindet als improvisierender Gitarrist erweiterte Spieltechniken mit dem Schwerpunkt mechanische Präparationen. Entwickelt und erfindet neue Instrument wie z.B. amplified cardboard („die große Pappe“).
Öffnungszeiten: mittwochs 17.30 bis 18.30 Uhr, sowie n. V. 0151-12755983 | 0178-8762062
Wir laden herzliche ein zu den offenen Ateliers – gezeigt werden Arbeiten von Mitgliedern des Kunst [ ] Raum Bremen sowie von Ulrike Brinkhoff (Gastkünstlerin) und Ute Seifert (bildende Künstlerin + Leitung Kunst [ ] Raum) –
Die Malerei in kleinen Formaten von Dirk Behrens zeichnen sich aus durch Spontanität und Konzentration auf das Wesentliche. Die Bilder bestehen aus malerischen Andeutungen und erschließen sich erst aus der Nähe, zeigen da ihren intimen Charakter, zeigen dennoch keine Ein-Deutigkeit und halten den Inhalt in der Schwebe. Bei diesen kleinformatigen Arbeiten stellt sich die Frage, ob weniger vielleicht auch mehr sein kann !?
Eröffnung der Ausstellung am Sonntag. den 19. Januar 2025 um 11.00 Uhr
Beate Möller und Ute Seifert befinden sich seit 12 Jahren in einem bildernischen Dialog: in wechselnder Bearbeitung entstehen Heft mit kleinformatigen Zeichnungen. Die individuelle Bearbeitung bleibt in Hinsicht auf Material, Technik und Bearbeitungsdauer der jeweiligen Künstlerin überlassen, die auf die Bilder der Anderen reagiert. Zwei Hefte bilden ein Paar. Im Dazu- und Überarbeiten erfährt die individuelle Autorinnenschaft durch das Gemeinsame etwas neues.
Diese Heftpaare finden im Kunst [ ] Raum eine gemeinsame Präsentationsform. Kleinformatige Arbeiten auf Papier ergänzen die Ausstellung und machen die individuelle bildnerische Sprache der beiden Künstlerinnen sichtbar.
My work begins with a spot of paint, to which my fingers respond and evoke an image. I place a piece of Japanese paper on top of the drawing and transfer it. The image is inverted, and an unintended coincidence appears as a form. Furthermore, by making the paper translucent, the image becomes diversified. I compose my work while thinking through the interconnection and expansion of these images.
In our daily lives, which flow from moment to moment, we are tossed about by an overflow of information, and it is very difficult to discern the truth from the facts. I would like to search for „the truth“ through the creation of my works.
Yoko Nakamura 2023
CV Born in Tokyo.Since 1994, she has been active mainly in solo exhibitions, and she also exhibited in New York from 2000 to 2009. Exhibited at Sweden House, Kaneko Art (twice), Kuso Gallery (Twice), Gallery Yamaguchi, Gallery Yume, Bar&Gallerie Toki, Gallery Bar Kajima and A.Jain Gallery in NY (9 times). Member of the japanese artists’ association
Diese Ausstellung wird gefördert vom Japanischen Verband bildener Künstlerinnen und Künstler:
Präsentation, Vortrag, Künstlerinnengespräch im Rahmen von 40 Jahre Künstlerinnenverband Bremen/Gedok „mind the mycelium“
material girls III im ProjektRaumKunst Nettetal, 2023, Foto Raffaele Horstmann
Die material girls (Ulrike Brockmann,Claudia Christoffel, Christine Huizenga, Edeltraut Rath, Sabine Schellhorn und Ute Seifert) verbindeteine mehrjährige Zusammenarbeit und Ausstel-lungstätigkeit: Das „Material“ ist ihnen zugleich Stoff, Idee und Thema für ihre gemeinsame künstlerische Auseinandersetzung. In einer digitalen Präsentation stellen sie diese vor und zeigen verschiedene Zugänge zum Umgang mit Material. Die Dokumentation zeigt, wie die einzelnen Positionen in ihrer Origi-nalität und Komplexität miteinander und mit jedem neuen Ausstellungsort in einen Dialog tre-ten.
Zur Eröffnung der Präsentation spricht Dr. Katja Pourshirazi, Leiterin des Overbeck Museums Bremen, zum Material in der Kunst. material girls III im ProjektRaumKunst Nettetal, 2023, Foto Raffaele Horstmann
MATERIAL GIRLS – ULRIKE BROCKMANN, CLAUDIACHRISTOFFEL, CHRISTINE HUIZENGA, EDELTRAUT RATH, SABINE SCHELLHORN UND UTE SEIFERT
Präsentation, Vortrag und Künstlerinnengespräch FR 04. OKT | 19 UHR Eröffnung und Vortrag Dr. Katja Pourshirazi Weitere digitale Präsentationen, die Künstlerinnen sind anwesend SA 05. + SO 06. OKT | 15-18 UHR
15.3.2024 Einzelaustellung Shoko Miki „emparthy“ Eröffnung um 19.30 Uhr
Liebe Kunst [ ] Raum Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte ! Da sich die Ereignisse in Fukushima am 11.3.2024, zum 13. mal jährten, die Probleme aber natürlich längst nicht bewältigt sind, sende ich diese herzliche Einladung zu unserer diesjährigen Gedenkveranstaltung, für die ich auch dieses Mal wieder wunderbare Mitwirkende gewinnen konnte! In diesem Jahr gibt es für uns eine Besonderheit. Durch ein Reise-/Recherchestipendium in 2023 hatte ich die Möglichkeit, zusammen mit Shoko Miki und Eiko Fujita eigene Eindrücke in der Region Fukushima zu gewinnen, wofür ich sehr dankbar bin. Ich danke auch Dr. Lars Pohlmeier und Wittwulf Y Malik, dass sie die Veranstaltung mit gestalten und mit tragen!
Ich freue mich wenn Sie /ihr die beiden Termine vormerkt!
Eröffnung der Ausstellung am Freitag 13.10.2023 um 19 Uhr
Einführung: Ute Seifert, Kunst [ ] Raum
Shuhei Fukuda’s Arbeitsansatz ist das Zeigen der natürlichen Veränderungsprozesses von Ginpaku – ぎんぱく(Blattslilber). Sein Werk ist dem universellen Fluss der Zeit verbunden. Seine künstlerische Haltung ist geprägt von Tradtition und Kultur der Generationen prägenden Kunstschule „Ryuhu“. Deren Hauptmerkmal ist die Arbeit mit Gold- und Silberblättern für eine flache Hintergrundgrundierung.
Blattsilber ist in einem Zustand stetigen Wandels. Dieser fortgesetzte Wandel kann in einzelnen Phasen oder auch als Ganzes betrachtet werden. Wobei jedoch das Ganze nicht als Summe der einzelnen Phasen zu sehen ist. Die zeitlichen Veränderungen sind nicht genau kalkulierbar, da sie von Umweltfaktoren wie Luft, Luftfeuchtigkeit und Licht abhängen. Fukuda beeinflusst diesen Prozess z.B. auch mit Sulfitpulver oder Zinnober. Hier findet sich eine Übereinstimmung mit einem Grundgedanken von Robert Ryman:
„there is never a question what to paint, but how to paint“
Die Beziehung von Malgrund, Trägermaterial und Oberfläche gehört wesentlich zur Malerei an sich. Die japanische Malerei von Fukuda ist wohl der kleinste gemeinsame Nenner mit Kunst, betrachtet man, dass seine Arbeiten einfach aus ihrer Materialität heraus „da“ sind: Malgrund – Silber – Japanpapier.
Shuhei Fukuda
geboren 1997 in Gunma/Japan. Er ist nach vier Jahren Kunststudium in Okinawa, wo er japanische, traditionelle Malerei studierte, 2019 nach Tokyo umgesiedelt, um sich an der Tokyo University of the Arts weiterzubilden. Ausstellungstätigkeit in Japan und international
Diese Ausstellung im Kunst [ ] Raum Bremen bildet den Abschluß einer Ausstellungsreihe während einer Reise durch Europa.